Erfolg gegenüber Vergrößerung von Ferkelaufzuchtanlage in Remda

4. Dezember 2013

BUND gratuliert Bürgerinitiative Remda zum Erfolg im Kampf gegen Massentierhaltung

 

Erfurt. Der BUND Thüringen gratuliert der Bürgerinitiative Remda und den Umwelt- und Tierschutz-Aktiven im Kreis Rudolstadt zum Erfolg im Kampf gegen die Erweiterung der Ferkelzuchtanlage Remda.

 

„Die Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bürger der Region, die Umwelt, die nachhaltige Landwirtschaft und den Tourismus. Die Absage des Landesverwaltungsamts zeigt deutlich, dass die geplante Anlage zu erheblichen Beeinträchtigungen der Umgebung geführt hätte“, so der Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen, Dr. Burkhard Vogel.

 

Mit Stellungnahmen und Unterschriftensammlungen hatten BUND Thüringen und die BI Remda gegen die geplante Erweiterung der Ferkelproduktionsanlage protestiert. Die Anlage hätte keinen ausreichenden Abstand zur Wohnbebauung aufgewiesen und ein stärkeres Verkehrsaufkommen nach sich gezogen. Hinzu käme die mögliche Schädigung wertvoller, teils europäisch bedeutsamer, Naturbereiche und die Belastung von Böden und Gewässern durch noch mehr Gülle.

 

„Es ist uns mit Naturschutzargumenten gelungen, eine solche Massentierhaltung zu verhindern. Damit wurden eine nicht artgerechte Tierhaltung, weitere Belastung von Luft, Gewässer und Böden sowie der weitere Ausbau der hochsubventionierten Billigfleischproduktion verhindert.“ freut sich Burkhard Vogel.

 

OTZ-Artikel zum Baustopp an der Roten Mühle

OTZ-Artikel_Rote_Muehle.pdf

Oasen in der Agrarlandschaft

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